1905

Katasterauszug

Die Keimzelle unseres Unternehmens bildet der Kiosk der Kathrin Wagner.

Im Jahr 1902 eröffnet, verkauft sie hier an der Sonnenbrücke direkt an der Fils in Göppingen Zigarren und Limonade, Gebäck und – Obst.

1910

Geschäftshaus und Kiosk an der Sonnenbrücke

Zusammen mit der Schuhmacherwerkstatt ihres Bruders Georg Wagner zieht die immer erfolgreichere Kathrin Wagner im Jahr 1910 in das großzügige Geschäftshaus direkt hinter dem Kiosk und entwickelt ihr Unternehmen im Laufe der nächsten 10 Jahre zum erfolgreichen Obst – und Gemüsehandel weiter.

Nach dem frühen Tod ihres Bruders treten ihre Schwägerin Christine Wagner und ihre junge Nichte Sofie Wagner im Jahr 1926 in Kathrin Wagners Lebensmittelhandel ein.

1926

Sofie und Hermann Ladwig

Die Hochzeit zwischen Sofie Wagner und Hermann Ladwig wird im Jahr 1926 groß gefeiert, er steigt mit in den Betrieb ein.

Im folgenden Jahr wird von der städtischen Polizeidirektion Göppingen die Konzession zum Branntweinverkauf erteilt. Das ist der Gründungsakt unserer Weinabteilung.

1927-1941

Kaffeerösterei und Kolonialwaren bereichern das Angebot

In den nächsten Jahren werden weitere Geschäftszweige in den erfolgreichen Betrieb integriert:

die Kaffeerösterei kommt dazu, der Handel mit inländischen Grundnahrungsmittel wird ergänzt durch das verstärkte Angebot von Delikatessen und Kolonialwaren, wie man damals zu Zucker, Tabak, Reis und feinen Gewürzen, also zu Waren aus Übersee sagte.

1945

Zerschossener Laster

Während der heftigen Luftangriffe auf Göppingen am 1. März 1945 bleibt das Ladengeschäft zwar unbeschädigt, doch die Lage ist durchaus angespannt:

der einzige noch in der Firma verbleibende LKW wird auf der Rückfahrt von Ulm von einem Tiefflieger zusammengeschossen. Der Fahrer Hermann Ladwig, Sofies Mann, überlebt.

1948

Belegschaft vor dem Ladengeschäft

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges widmen sich Sofie und Hermann Ladwig ideenreich und voller Improvisationstalent dem Wiederaufbau ihres Betriebes. Gearbeitet wird mit Pferdefuhrwerken, notfalls werden die Kartoffeln von Hand vom Eisenbahnwaggon in Säcke verladen. Tonne für Tonne. Aber es geht aufwärts.

Bereits 1948 werden die Lagerräume vergrößert, Obst & Gemüse wird nun über die neu entstandenen Großmärkte in Stuttgart und München bezogen.

Ab 1950 rollen die ersten Waggons mit Direktimporten aus Italien über den Brennerpass nach Göppingen zu Wagner.

1960

Die Weinhandlung

Ab 1960 werden im industriell geprägten Filstal verstärkt Gastarbeiter aus Italien angeworben. Unser Betrieb richtet sich zunehmend auf die neuen Bedürfnisse ein: die Regale sind gefüllt mit italienischem Wein, der erste frische Fisch Göppingens wandert über Wagners Theke zu zufriedenen Kunden, Oliven und Kapern, Orangen und Tomaten gehören zum täglichen Sortiment.

Die beiden Söhne Hermann Junior und Manfred Ladwig arbeiten im elterlichen Betrieb mit.

1972

Neubau Esslinger Straße

Nach ihrer Hochzeit im Jahr 1959 engagieren sich die jungen Eheleute Manfred und Inge Ladwig immer stärker im Betrieb. Bald platzt das Unternehmen aus allen Nähten. Manfred Ladwig übernimmt 1972 die Geschäftsführung der Firma und zieht 1976 in den Neubau in der Esslinger Straße um.

Hier im Göppinger Industriegebiet stehen nach modernsten Gesichtspunkten errichtete Lagerhallen mit Kühlräumen und Gefrierhallen zur Verfügung.

1976

Manfred und Inge Ladwig

Im Jahr des Umzugs stirbt Hermann Ladwig. Seine Witwe Sofie arbeitet bis ins sehr hohe Alter im Betrieb mit, der ihr Lebenswerk darstellt. Uwe Ladwig, das jüngste Kind aus der Ehe Manfred und Inge Ladwigs, zeigt früh Interesse am Firmengeschehen und arbeitet engagiert mit.

1993

Uwe Ladwig

Seit 1993 liegt die Geschäftsführung in den Händen Uwe Ladwigs.
Er ist der Urenkel der Firmengründerin Kathrin Wagner und stellt die nunmehr 4. Generation der Familie.

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